Konfi-Camp vor Ort

Konfi-Camp vor Ort –  4 Tage mit den Perlen des Glaubens

Für die Konfis an der Emmauskirche fand das Konfi-Camp in diesem Jahr vor Ort in und um die Emmauskirche herum statt. Vier Tage lang haben sie sich mit den Perlen des Glaubens beschäftigt, sind als Gruppe zusammengewachsen und haben nicht zuletzt auch viel Spaß gehabt. Hier erzählen die Konfis selbst, was sie im Konfi-Camp vor Ort erlebt haben:

Im Konfi-Camp haben wir jeden Tag etwas über die Perlen von unseren Perlenbändern gelernt. Am Montag haben wir uns mit der Gottesperle auseinandergesetzt und gelernt, dass Religion im ständigen Wandel ist, ähnlich wie unsere Gottesbilder. Obwohl wir uns kein Bild von Gott machen dürfen, ist jeder von uns in sich gegangen und hat das gemalt, was uns zu Gott einfällt. Das ist nicht richtig und auch nicht falsch und jedes ist anders. Denn Gott liebt und akzeptiert uns so, wie wir sind.

Am zweiten Tag war die Perle der Stille das Thema. Schon am Abend zuvor wurde angekündigt, dass wir Pilgern gehen werden, also sind wir alle gespannt am Dienstag in die Kirche gekommen. Nach unserer Anfangsrunde ging es los: Wir pilgerten am Regenbogenkreuz entlang über die Felder zur Groov nach Zündorf. Dort machten wir eine kurze Pause und gingen am Rhein entlang zurück in Richtung Emmauskirche. Auf dem Rückweg sind wir in unserem eigenen Tempo eine Stunde lang schweigend gelaufen. Vielen ist das schwer gefallen, viele fanden es aber auch super, da man sich in der Stille konzentrieren und seinen Gedanken zu Gott freien Lauf lassen konnte. In der Emmauskirche angekommen haben wir uns noch einmal mit Tee und Keksen gestärkt.

Am Mittwoch fuhren wir mit den Fahrrädern in die Bronx-Rock-Kletterhalle in Wes-seling. Das Ziel unseres Ausflugs war, dass wir uns mit der Ich-Perle beschäftigten. Morgens um 11.00 Uhr starteten wir unseren Ausflug. Wir fuhren ca. 2 Kilometer bis zur Fähre. Nachdem wir mit der Fähre auf der anderen Seite des Rheins ankamen, waren es nochmal ungefähr 2 Kilometer bis zur Kletterhalle. Dort wurden wir von zwei Trainern erwartet. Sie gaben uns eine Einweisung und dann konnten wir endlich losklettern. Beim Klettern konnte man sich ganz auf sich konzentrieren. Viele von uns überwanden innere Grenzen und hatten am Ende viel Spaß. Nach zwei Stunden fuhren wir mit der Fähre zurück.

Am 4. Tag haben wir uns mit der Liebes-Perle beschäftigt. Wir haben Glück, Liebe, Zusammenhalt und Teamarbeit erlebt. Durch Teams, ob Jungs gegen Mädchen oder gemischte Teams. Dadurch haben wir unsere Gemeinschaft gestärkt. Wir haben gelernt, dass es unmöglich ist, allein zu arbeiten, denn im Team funktioniert alles besser. Zum Abschluss haben wir noch einen JuGo, einen besonderen Gottesdienst gefeiert. In Briefen an uns selbst konnten wir unsere Erfahrungen aus dieser Woche aufschreiben. Es gab Stationen, wo man seine Sorgen wegwerfen konnte, Gott danken und eine Kerze anzünden konnte. Anschließend haben wir noch sehr festlich und lecker mit-einander gegessen. Ganz zum Schluss haben wir wie jeden Abend ein Perlengebet miteinander gebetet.


Ein herzliches Dankeschön geht an die Teamer, die diese Woche mitgestaltet haben:
Malin David, Tim Gerstmann, Emmy Hecker und  Svea Wandelt!