Weihnachten einmal anders…

Weihnachten mal anders…

Allen Unkenrufen zum Trotz: Auch im zweiten Pandemiejahr 2021 fiel das Weih-nachtsfest nicht aus! Wieder und wieder, auf manch ungewohnten Wegen und an anderen Orten wurde die Geschichte von Gottes Kommen in die Welt erzählt … und entfaltete trotz der fehlenden lieben Gewohnheiten ihren Zauber. Manch eine Familie schaute so das Krippenspiel auf YouTube (die Kinder mögen jubiliert haben: „Endlich!“) und über 700 Menschen nah und fern feierten Gottesdienst „online“ mit der Aufzeichnung der Christvesper aus der Auferstehungskirche.

Andere, besonders Verwegene machten sich doch auf den Weg in eine unserer Kirchen… und waren vielleicht bei den drei (!!!) Menschen, die um 14.30 Uhr den ersten Krabbelgottesdienst in der Maria-Magdalena-Kirche erlebten. Wer „zu gewohnter Zeit am gewohnten Ort“ kam, staunte ob der großen Platzauswahl: 50 Menschen in der Christvesper – das gibt und gab es (wahrscheinlich) nur einmal.

So bestätigten sich die Befürchtungen nach möglichen Abweisungen an der Kirchentür aus Überfüllungsgründen (anders, als es immer wieder in sonstigen Jahren vorkommt) nicht.
Auffällig: Die „Open Air“-Angebote wurden gut angenommen – so feierten den Gottesdienst mit Krippenspiel vor der Emmauskirche rund 150 Menschen, 85 (meist) kleine Leute trafen sich auf dem Parkplatz vor der Auferstehungskirche (s. Bericht). Vielleicht ein Fingerzeig, dass dies ein guter Kompromiss zwischen Wunsch nach Gottesdienstfeier und Corona-Sicherheitsbedürfnis war.

So oder so, vor der Kirche, in der Kirche, im Wohnzimmer oder am Küchentisch – dieses Weihnachten wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Aber damit waren wir Niederkasseler ja 2021 in guter Gesellschaft. Denn schließlich ereignete sich die berühmteste Erdengeburt vor 2.000 Jahren genau so: Weit außerhalb dessen, was wir Menschen uns so vorgestellt und geplant hatten…                                                                       Jrc