wenn man älter wird

Seniorenfreizeit in Bad Westernkotten
Sälzer-Ort im Sauerland

„Wo die Wellen rauschen und die Luft nach Salz schmeckt, da ist mein Lieblingsplatz!“

Dieses Zitat umschreibt unsere Seniorenfreizeit vom 07.08.2021 bis zum 21.08.2021, auf schöne Weise. „Gesunde, salzhaltige Luft einatmen, ähnlich wie am Meer!“ – ist das Reisemotto. Frau Stertkamp und Frau Kuhlmann sind mit 30 Teilnehmern nach Bad Westernkotten, im Kreis Soest gereist. Die Geschichte des Ortes, ist seit über 1000 Jahren vom Salz geprägt. Das „weiße Gold“ wurde bis zum Jahre 1949 produziert. Heute lohnt sich die Gewinnung nicht mehr, aber die Erkenntnis dass die Salz-sole und das Naturmoor, zu Heilzwecken verwendet werden kann, gab dem Dorf einen neuen Aufschwung. Im Kurpark entsteht die Möglichkeit der gesunden und der naturbelassenen Freiluftinhalation. Die salzhaltige Luft hat eine homöopathische Wirkung, und hilft vor allem bei rheumatologischen Krankheiten und Atemwegsbeschwerden. Die Freizeitangebote des Ortes laden zum Erholen ein, und helfen den Besuchern ihren Alltag zu endschleunigen.
In Bad Westernkotten ist die Schäferkämper Wassermühle und der Muckenbruch besonders Sehenswert, weitere Besonderheiten wie Schlösser, Burgen, Brunnen und Ruinen umwerben den Besucher mit urig, historischem Flair. Die Mitreisenden durften, das ländlich-idyllische Sole- und Moorheilbad, hautnah selber kennenlernen. So hat sich die Anreisezeit von 3 Stunden für die Teilnehmer gelohnt!

„Das wichtigste Stück des Reisegepäcks ist und bleibt ein glückliches Herz.“

Die Damen sind mit ihren Erlebnissen, die sie in Bad Westernkotten gemacht haben, sehr zufrieden und schauen dankbar auf die Seniorenfreizeit 2021 zurück. „Frau Kuhlmann und Frau Stertkamp, haben wunderbare Arbeit geleistet. Sie boten uns trotz der Corona Pandemie, ein täglich abwechslungsreiches Programm“, dass berichten Teilnehmende der Seniorenfreizeit „Neben den geselligen Mahlzeiten und Spieleabenden im Hotel haben wir als Gemeinschaft viel unternommen.

Jedes Programm war frei wählbar und man konnte sich unverbindlich entscheiden. Wir machten eine Stadtrundfahrt durch Bad Westernkotten, um die Geschichte des Ortes und deren Besonderheiten kennenzulernen. Sehr schön fanden wir auch die einmalige Schifffahrt auf dem Möhnesee.“

„Die Konzerte im Kurpark haben eine schwungvolle Stimmung in den Tag gebracht und der Vortrag über die Geschichte der Stadt war interessant. Die Ausblicke auf die Landschaft und das malerisch, weitläufige Naturschutzgebiet luden zu erholsamen Spaziergängen ein.

Die Möglichkeit, das nahegelegene Thermalbad mit großzügiger Saunalandschaft zu besuchen, bot sich uns jeden Tag.

Die Promenade der Stadt, mit kleinen Geschäften lud zu einem Einkaufsbummel ein. Als Krönung empfanden wir das Schokoladenmuseum, das uns mit Spezialitäten und Andenken lockte, als besonderes Highlight. Zum Schluss unserer Reise bekamen wir Besuch des Pfarrers, Herrn Römmer-Collmann. Mit Ihm haben wir Geburtstage gefeiert, es gab einen Gottesdienst und einen heiteren Liederabend, wo wir viele Lieder gesungen haben.

Mit Vorfreude, hoffen wir auf die kommende Reise, im nächsten Jahr.“

Vielen Dank für auch für die großzügigen Geld- und Sachspenden an den Förderverein A.M.E.Niederkassel, die VR-Bank Rhein-Sieg eG, die Kreissparkasse Köln und die Post-Apotheke in Niederkassel. Maren Werner

 

Besuchsdienst im Elisabeth-Haus in Niederkassel

Ja, leider nach vielen Jahren, ist der Besuchsdienst im Elisabeth-Haus in Niederkassel nicht mehr tätig. Es waren wunderschöne Jahre.

Wir sind oft mit den Bewohnern spazieren gegangen am Rhein und haben den Schiffsverkehr bestaunt oder bewundert. Oft haben wir auch Einkäufe getätigt, gesungen im Garten, erzählt oder auch „Mensch, ärgere dich nicht“ gespielt.
In der Adventszeit haben wir die Engel im Engelsgewand vertreten. Bei manchen Bewohnern kam dazu die Bemerkung „Das sind ja echte Engel!“.

Es wurden Weihnachtsgeschichten und Gedichte vorgelesen und Lieder gesungen. Es gab viel Freude und auch viel Leid. Immer wieder haben wir versucht, die Bewohner zu ermuntern, und die Ehrenamtlichen haben sich beraten, wenn es kritisch wurde. Aber nach dem Regen kam auch wieder die Sonne. So konnten wir immer mit Freude dem Donnerstag im Elisabeth-Haus entgegensehen.

Im Jahr 2020 kam dann leider die Corona-Pandemie. Die Ehrenamtlichen – sowie Angehörige und sonstige Besucher – durften das Altenheim nicht mehr betreten. So haben wir dann durch die lang anhaltende Pandemie den Kontakt zu den Bewohnern etwas verloren, es gab leider auch Sterbefälle. Der Besuchsdienst hat sich dann entschieden, wegen bestimmter Maßnahmen und persönlicher Gründe das Ehrenamt nicht mehr fortzuführen.
Helga Neu

Ende einer Ära…

So viele Schokoladentäfelchen, wie es brauchen würde, um die jahrzehntelangen treuen Dienste des Besuchsdienstes, aufzuwiegen, konnten wir leider nicht organisieren…. Deshalb überreichen wir an dieser Stelle nur symbolisch eine ganze Kiste!

Tatsächlich ist es so, dass viele Menschen in unserer Gemeinde an vielen Orten das Gemeindeleben prägen und durch ihren Einsatz beschenken. Mehr als 30 (!!!) Jahre kontinuierlichen, wöchentlichen Engagements – das ist aber tatsächlich eine Besonderheit. Oft sind mir Erzählungen von Heimbewohner*innen zu Ohren gekommen, ich erinnere mich an die strahlenden Gesichter, die sich auf viel Extra-Zuwendung am Donnerstag-Nachmittag freuten. Viele verschiedene „gute Geister“ haben an dieser Arbeit über die Jahre mitgewirkt – einige sind bis zuletzt dabei geblieben. Dieser Kreis wird dem Haus und auch uns als „Standbein der Gemeinde“ im Haus Elisabeth sehr fehlen, da bin ich mir sicher.

So möchte ich noch einmal auf diesem Wege von Herzen „Danke“ sagen für all die investierte Zeit, die vielen geteilten Lacher und Tränen, das Mitanpacken und Spazierengehen, die Einkäufe, Spiele und Geburtstagsbesuche. Was für ein wertvoller Dienst!
Pfr. Jens Römmer-Collmann
Für das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Niederkassel