Einweihung der umgestalteten Emmauskirche

Einweihung der umgestalteten Emmauskirche

Mehr als 150 Menschen waren zusammengekommen, um am 10. Oktober 2021 die feierliche Einweihung der umgestalteten Emmauskirche zu feiern.

Nach einem mehr als 5 Jahre andauernden Prozess, der viel Kraft und auch Geduld forderte, konnten die Umbaupläne in diesem Jahr endlich fertig gestellt werden. Die Emmauskirche erstrahlt in einem neuen Licht. Kreisförmige Lampen erleuchten den Raum und lassen die neuen Prinzipalien, die nach einem Entwurf des Architekturbüros Lepel&Lepel von der Tischlerei Benjamin Krause in Köln angefertigt wurden, in hellem Licht strahlen. Durch die Neuanordnung der Kirche können sich die Gottes-dienstteilnehmer besser anschauen und blicken gleichzeitig zum Altar und zu den 2019 neu gestalteten Fenstern.

Die Emmauskirche ist ein Ort zwischen Himmel und Erde – hier begegnen Menschen einander und sie begegnen Gott. Ein Ort, wo Himmel und Erde sich berühren. Der neue Altar, die Kanzel und der Taufstein wirken, als seine sie aus verschiedenen Blö-cken zusammengesetzt, und bilden so die Vielfalt der Gemeinde ab, die in der Em-mauskirche zusammenkommt und sich um Gottes Wort versammelt. Das Kreuz im Altar nimmt diese Bewegung auf und erinnert daran, dass in Christus Himmel und Erde einander berühren. Die neugestaltete Emmauskirche will so ein Ort sein, ein Ort zum: Innehalten, zur Ruhe kommen, Kraft tanken. Gemeinschaft erfahren und mit anderen nach dem fragen, was unserem Leben Sinn und Orientierung gibt – ein Ort zwischen Himmel und Erde – ein Ort, wo Gott seine Praxis hat.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die an der Umgestaltung beteiligt waren und diese mitgetragen haben. Insbesondere danken möchte ich den Mitgliedern des Bau- und Gestaltungsausschusses unter der Leitung von Baukirchmeister Torsten Würker, dem Presbyterium für diesen langen Weg, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Tischlerei 2B BBene in Köln und den Handwerkern der örtlichen Firmen Maler Henrichs und Elektro Werner. Der Umbau ging Hand in Hand – das war großartig zu sehen. Ein herzlicher Dank gilt aber auch der Gemeinde – Euch und Ihnen – für die Geduld und die große Unterstützung – und für die Begeisterung, die am 10. Oktober zum Ausdruck kam.

Ich danke aber auch den Mitarbeiten-den an der Emmauskirche, der Küsterin Helda Kakos, die am 10. Oktober auch endlich – nach über einem Jahr – in ihren Dienst eingeführt wurde und den Umbau mit viel Liebe und Flexibilität begleitet hat, Amar Kakos, der als Hausmeister Vieles aus dem Weg geräumt hat und immer zur Stelle war, wenn Not am Mann war und der Jugendleiterin Marion Steinbach-Cremer, die in den letzten Monaten noch dazu das Untergeschoss aufgrund der Überschwemmung von Mitte Juli kaum nutzen konnte, und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen dennoch bestmöglich weiter getragen hat. Es ist eine große Freude, mit Euch zusammen zu arbeiten.

Gemeinsam hoffen wir, dass die Emmauskirche noch viele Begeisterte findet und ein Haus ist und bleibt, in dem sich viele Menschen wohlfühlen und dort gemeinsam Momente erleben, in denen sich der Himmel auftut.

Katharina Stork-Denker