Arbeitsgruppe „Schutzkonzept für unsere Gemeinde“

Arbeitsgruppe „Schutzkonzept für unsere Gemeinde“

Immer wieder erschüttern uns Meldungen über sexualisierte Gewalt. Uns als Gemeinde ist der Schutz von Kindern, Jugendlichen und allen Personen sehr wichtig. Wir sind uns unserer besonderen Aufgabe für die Menschen „bei uns“ bewusst. Aussagen wie „Bei uns passiert das doch nicht“ stellen genau das unsichere Einfallstor dar, das wir nicht bieten wollen. Daher arbeiten wir seit 2021 an einem umfassenden Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt – die Landeskirche gab 2020 mit einem Präventionsgesetz den Anstoß zu dieser Arbeit.
Grundlegend für unseren Prozess ist die Entwicklung einer Kultur des Achtgebens und des Grenzen wahrenden Umgangs mit Kindern und Jugendlichen. Potentielle Täter*innen sollen wissen: In unserer Gemeinde wird hin- und nicht weggeschaut, wo unter Ausnutzung einer Macht- oder Vertrauensposition Grenzen und Rechte von anderen Menschen missachtet werden.
Die Arbeitsgruppe, die das Presbyterium im vergangenen Frühjahr auf den Weg geschickt hat, hat einen ersten Bericht ihrer Arbeit auf der Gemeindeversammlung im Februar gegeben. So müssen seit 2014 unsere Mitarbeiter*innen erweiterte Führungszeugnisse vorlegen. Bis zum Herbst soll das Schutzkonzept verabschiedet sein, nach welchem haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende durch Fortbildungen für den Schutz vor sexualisierter Gewalt geschult werden. Darin werden dann auch konkrete Interventionsschritte festgelegt, wenn es doch einmal zu einem Verdacht kommt.
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind: Kerstin Dammann (Leitung), Lea Bayer, Miriam Edel, Dietmar Frank, Helda Kakos, Nicole Schäfer, Cornelia Voßloh, Claudia Wandelt und Jens Römmer-Collmann.
Die Arbeitsgruppe nimmt Ihre Fragen und Anregungen gerne entgegen und wird weiter über die Entwicklung des Schutzkonzepts informieren.
J. Römmer-Collmann